Behandlung kognitiver Funktionsstörungen


Kognitive Funktionsstörungen zählen zu den häufigen Beeinträchtigungen nach Schädigungen des Gehirns, die oft weitreichende Folgen für den privaten und beruflichen Alltag haben. Mit einer Auftretenswahrscheinlichkeit von bis zu 70 % besonders bedeutsam sind Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, weitere häufig auftretende Defizite sind Wahrnehmungsstörungen, Störungen exekutiver Funktionen sowie psychische Veränderungen. Ursachen sind oft Hirninfarkte und Unfälle.

Patienten, bei denen im Vordergrund die Frage nach einer dementiellen Entwicklung steht, werden ausführlich neuropsychologisch und apparativ untersucht. Unser Spezialangebote hierfür sind Demenz-Früherkennung, Demenz-Differentialdiagnostik, Beratung und Therapieempfehlung, Verlaufsuntersuchungen und Therapiekontrolle, Aufklärung und Information sowie sozialmedizinische Beratung.

Im Rahmen der ausführlichen Diagnostik wird geklärt, welche kognitiven Funktionen betroffen sind. Die Einordnung und Quantifizierung dieser Defizite erfolgt dabei auf der Grundlage gut validierter psychometrischer Verfahren und genauer klinischer Beobachtung unter Einbezug von medizinischen Vorbefunden und Bildgebung. Weitere diagnostische Maßnahmen (MRT, EEG etc.) können sich anschliessen.

Pharmakologische Therapie, u.a. auch mit noch in der Entwicklung sich befindenden Substanzen, wird begonnen und in einem ganzheitlichen Setting angeboten.

Chefarzt

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Thomas Müller
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Sekretariat

Stephanie Rotter
Tel.: (030) 9 27 90 - 3 01
Fax: (030) 9 27 90 - 7 03
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Volle Weiterbildungs-
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St. Josef-Krankenhaus
Potsdam und der Neurologie
des Vivantes-Klinikums
Neukölln

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