Pflege

 

Im St. Joseph Krankenhaus Weißensee arbeiten über 200 Mitarbeiter in der Pflege. Die Pflegenden unterstützen die Patienten in den Bereichen der Neurologie, Suchtmedizin, Psychiatrie und Gerontopsychiatrie bei allen lebenspraktischen Verrichtungen, die sie in gesunden Zeiten selbstständig tun würden. Diese Art von Abhängigkeit ist für Patienten eine zusätzliche Belastung neben der Erkrankung an sich. Die professionelle Beziehung zwischen Patienten und Pflegenden steht daher im Mittelpunkt allen pflegerischen Handelns. Wichtig ist wie wir die Interaktion mit unseren Patienten gestalten.


Gemeinsam

Gemeinsam suchen wir mit den Patienten was als hilfreich empfunden wird, geben Geborgenheit und sind auch dann da, wenn es einem Patienten mal nicht möglich ist sich zu äußern oder einen Schritt auf uns zu zumachen.
Obwohl die Pflege heute eine Dienstleistung darstellt, hat sie doch Ihre Ursprünge in der christlichen Nächstenliebe. Ordenschwestern sind noch heute der Inbegriff von Aufopferung und Selbstlosigkeit. Auch heute arbeiten Pflegende eben auch hauptsächlich mit ihrer Persönlichkeit, indem sie den Patienten eine Beziehung anbieten, in der positive Erfahrungen gemacht werden können. Sie stellen sich dem Patienten als Übungspartner in der Begegnung zur Verfügung, gerne auch in der Begegnung mit den Angehörigen oder den Bezugspersonen des  Alltags.

In der aktivierenden Pflege übernehmen Pflegende die Verantwortung so lange, bis es dem Patienten wieder selbst möglich wird.

 

Beziehungspflege

Das eigene Handeln und die in der Beziehung zum Patienten ausgelösten Gefühle werden von Pflegenden in Supervisionen reflektiert, um dem Patienten kongruent und emphatisch gegenübertreten zu können.
Die Pflegeprozessplanung baut dabei auf der eigenen Wahrnehmung der Pflegenden auf. Sie ist und bleibt subjektiv, lässt sich aber durch Biografiearbeit mit dem Patienten und Fallbesprechungen im Team objektivieren.
Die Zusammenarbeit mit den weiteren, am Behandlungsprozeß beteiligten Mitarbeitern anderer Berufsgruppen wird erst möglich, in dem die Pflegenden ein Klima schaffen, in dem die Behandlung überhaupt möglich wird.

Dokumentation

Bei all diesen Aufgaben läuft im Hintergrund der Pflegeprozess meist unsichtbar ab.
Erst durch die Dokumentation wird er deutlich gemacht und kann den Bedürfnissen der Patienten angepasst werden.

Damit meistern die Pflegenden eine starke Herausforderung neben den Belastungen des Schichtdienstes, den immer kürzeren Verweildauern, der steigenden Gewaltbereitschaft  und wachsender Sinnentleerung in unserer Gesellschaft und der zunehmenden Arbeitsverdichtung in den Krankenhäusern.

Kontakt

 

Pflegedirektorin

Frauke Förster
E-Mail

 

Sekretariat

Dietlind Wanski
Tel.: (030) 92 79 03 34
Fax: (030) 92 79 07 00
E-Mail

Wir fördern unsere Mitarbeiter!

Das Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee zeichnet sich durch zukunftsorientierte Innovation aus. In diesem Sinne werden wir in 2018 das Bachelorstudium für ange-
wandte Pflegewissenschaft auch für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finanziell unterstützen.

Wir freuen uns auf die Projekte der Studierenden und werden sie tatkräftig unterstützen.