Station 9 St. Anna

 

Störungsspezifische Spezialstation
Psychosomatik, Mutter-Kind-Behandlung, Posttraumatische Störungen

Auf der Station St. Anna werden Patienten mit affektiven Störungen, Persönlichkeitsstörungen vom Borderline- und narzisstischen Typus aufgenommen. Darüber hinaus bestehen eine Spezialgruppe für Menschen mit posttraumatischen Störungen sowie eine Einheit zur Aufnahme von Frauen mit psychischen Störungen nach der Geburt zusammen mit ihren Babys. Dieses Konzept ist in Berlin das einzige seiner Art, da es nicht nur die psychische Störung der Frau behandelt, sondern auch gleichzeitig mit dem spezifischen Verfahren der Video-Mikroanalyse, einer spezifischen Physio- und Ergotherapie für Mutter und Kind die frühe Beziehung zwischen Mutter und Kind fördert. Theoretischer Hintergrund ist einerseits der wissenschaftlich nachgewiesene verbesserte Behandlungserfolg bei der Mutter. Darüber hinaus ist auch bekannt, dass Kinder von psychisch erkrankten Müttern selbst deutlich anfälliger für die Entwicklung psychischer Auffälligkeiten sind, so dass es sich dabei auch um eine primärpräventive Maßnahme für die Kinder handelt. Die Einheit arbeitet eng mit Hebammen, Geburtskliniken und Selbsthilfegruppen zusammen. Zur weiteren Behandlung besteht die Möglichkeit der Spezialsprechstunde in der Institutsambulanz.

Die spezifische Therapie für Menschen mit posttraumatischen Störungen behandelt schwerpunktmäßig Menschen mit Traumatisierung nach Gewalt, häufig sexueller Gewalt in den Familien. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Tagesklinik Pankow und mit dem Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin. Seit 2010 besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Alexianer-Institut für Posttraumatische Störungen.

Kontakt

Oberärztin

Uta Fürstenberg
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Station 9 St. Anna
Tel.: (030) 92 79 04 90
Fax: (030) 92 79 07 00
E-Mail