Depression

 

Laut einiger Erhebungen wird jeder zehnte Deutsche einmal in seinem Leben an einer Depression erkranken. Von Fachleuten des 1. Deutschen Patientenkongresses (2011) war zu erfahren, dass etwa fünf Prozent (rund 4 Millionen Menschen) aller Bundesbürger an den typischen Beschwerdebildern wie gedrückte Stimmungen, Antriebslosigkeit, Einschlafstörungen, Schuldgefühlen und Ängsten leiden. Damit gehört das psychische Leiden mittlerweile zu den führenden Volkskrankheiten in Deutschland.Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe sieht jedoch keinen signifikanten Anstieg der Erkrankungsraten. Vielmehr würden sich heute mehr Menschen zur ihrer Krankheit offen bekennen, Diagnosen werden schneller gestellt und Betroffene schneller therapiert.

Während einer Depressiven Erkrankung ziehen sich die Betroffenen meist zurück, Zukunftsängste, Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit breiten sich aus. Bei einigen Patienten stehen auch Körperliche Beschwerden (Rückenschmerzen, Kopfdruck, Brennen der Haut u. ä.) ganz im Vordergrund. In schweren Krankheitsphasen kommt es schließlich zu tiefer Verzweiflung, Lebensüberdruss und der Absicht, sich das Leben zu nehmen.

Optimale Behandlung erfordert die richtige Diagnose
Wichtig ist eine differenzierte Diagnostik der Erkrankung. Depressionen verlaufen in Phasen und werden von anderen Diagnosen nicht selten "versteckt".
Die Behandlung kann ambulant, in einer Tagesklinik oder stationär erfolgen. Sie umfasst Medikamente, Psychotherapie und zusätzliche Maßnahmen wie Ergotherapie, Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Lichtherapie u. a. Warten Sie nicht zu lange ab, man schafft es nicht allein. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat gern bei.

Patienten mit einer Depression kann in der Regel sehr gut geholfen werden, die Therapie braucht jedoch einige Wochen Zeit.

Kontakt

Uta Fürstenberg

Oberärztin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
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Armin Rösl

E-Mail

Deutsche DepressionsLiga e.V.

im Alexianer
St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee