Aktuelle Horizonte-Ausgabe: Furcht

Helmut Licnierski [Ohne Titel]

29.08.18, Alexianer GmbH

Fürchte dich nicht!

Furcht ist, anders als Angst, die Reaktion auf eine konkrete Bedrohung, wie z.B. eine Krankheit oder eine Prüfung. Somit ist sie wichtig, um Maßnahmen zur Abwehr oder zur Bewältigung in die Wege zu leiten. Die Wissenschaft beschreibt unter anderem die Reaktionen Kampf/Auseinandersetzung und Flucht als mögliche Maßnahmen in solchen Situationen.

Häufig wird Furcht als etwas beschrieben, was durch äußere Reize ausgelöst wird. Früher fürchteten sich die Menschen z.B. vor wilden Tieren. Digitalisierung oder Andersartigkeit können heutzutage Furcht auslösen.

Angst hingegen ist ein Gefühl, dass auftritt, wenn man an etwas denkt, was bedrohlich sein könnte. Die Erwartung, dass etwas passieren könnte, also ein innerer Gefühlszustand, ist Grundlage der Angst.

„Fürchte dich nicht!“, lautet eine zentrale Botschaft des Christentums. Denn Gott möchte, dass wir dem Fremden unvoreingenommen gegenübertreten.

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