Alexianer St. Joseph-Krankenhaus erfuhr starke Solidarität - Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung in der Corona-Pandemie

In herausfordernden Zeiten erlebte das Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee eine Welle der Solidarität. Zahlreiche Unternehmen zeigten ihre Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Berufsgruppen, den sogenannten systemrelevanten Berufen, durch Spenden und Aktionen.

 

Schutzbrillen für Mitarbeiter

Um deutschlandweit Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat die Fielmann AG im April 2020 die Produktion von Schutzbrillen aufgenommen. Insgesamt 20.000 Stück spendete das Familienunternehmen an Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen.

Am 21. April 2020 trafen 100 Schutzbrillen im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee ein. „Die Schutzbrillen FPG 001 PRO und FPG 002 ONEFIT leisten einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Geschäftsbereichen – dem Alexianer St. Joseph-Krankenhaus, dem Bischof-Ketteler Seniorenpflegeheim sowie dem St. Alexius Seniorenpflegeheim", erklärt Dr. med. Iris Hauth, Regionalgeschäftsführerin und Ärztliche Direktorin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses. Die Schutzbrillen kommen Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden, dem therapeutischen Personal sowie den Beschäftigten der Funktionsbereiche zugute.

Bettina Gärtner, Krankenschwester der Station St. Kosmas, ist sehr angetan von der Spende der Fielmann AG. „Die Schutzbrillen sind, insbesondere in der Klinik für Neurologie, langfristig sehr hilfreich", sagt Gärtner, die sich zudem im vierten Semester des Studiengangs Bachelor of Arts (B.A.) Angewandte Pflegewissenschaft befindet, den die Alexianer zusammen mit der FOM, der Hochschule für Berufstätige, anbieten.

 

#kochenfürhelden: Spitzenkoch kochte für Pflegende

Vom 30. März bis 30 April 2020 kamen die Pflegenden des Frühdienstes des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses in einen besonderen Genuss. Für die Dauer eines Monats wurden die pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Aktion #kochenfürhelden bekocht.

Silvio Pfeufer, der seit Februar 2019 Küchenchef des Sternerestaurants „einsunternull" ist, wurde, so die Organisatoren von #kochenfürhelden, „Haus- und Hof-Koch" für die Pflege. Der 29-jährige gebürtige Berliner lernte sein Handwerk in namhaften Sterneküchen.

Frauke Förster, Pflegedirektorin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses hat die Anfrage von #kochenfürhelden gern aufgegriffen. „Es war so eine nette Geste", sagt Förster. Gern habe sie dieses Angebot organisiert. Sogar an eine Allergieliste sei gedacht worden, berichtet die Pflegedirektorin. „Es wurde solange gekocht, wie die Vorräte der Gastronomen reichten und Spenden für diese Aktion geflossen sind", erinnert sich Förster, die betont, dass sie auch rückblickend sehr dankbar sei.

„Im Vorfeld von #kochenfürhelden hatte mich unsere Pflegedirektorin zu dieser Aktion befragt, denn es ist natürlich wichtig, dass sich auch so interessante Maßnahmen wie diese in den Stationsalltag einbauen lassen", berichtet Silvio Jaeschke, Stationsleitung der Station St. Cuirinius. „Ich habe mich dafür ausgesprochen, denn aus meiner Sicht war die Aktion in dieser schwierigen Phase eine wirklich schöne Geste", führt Jaeschke aus. „Bereits nach dem ersten #kochenfürhelden-Essen wurde deutlich, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gefreut haben. In der Regel schaffen wir es nicht, mittags in die Krankenhauskantine zu gehen. Nun hatten wir nicht nur die Chance, eine Suppe von ausgezeichneter Qualität zu genießen, sondern saßen auch als Team zusammen und haben Teambuilding und Spitzengastronomie erlebt", sagt der Stationsleiter.

„#kochenfürhelden war ein großer Erfolg. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Pflegenden in dieser herausfordernden Zeit einen solchen Genuss erleben konnten", erklärt Förster abschließend und verweist darauf, dass bei der Essensausgabe selbstverständlich auf die nötige Abstandsregelung von 1,50 Meter geachtet wurde.

Die Graswurzelbewegung #kochenfürhelden wurde in Zeiten der Corona-Krise durch den Gastronomen Max Strohe vom Restaurant „tulus lotrek" in Berlin initiiert und war in der Folge in zahlreichen Städten vertreten. Leitgedanke der gemeinnützigen Initiative, die sich an Menschen in Funktionsberufen richtete, war: „Wir kochen Essen für die, die den Laden in Zeiten der Krise zusammenhalten".

Erfrischungsgetränke für Pflegende

Am 24. April 2020 konnten die pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses doppelt Energie tanken: Die Durstexpress GmbH hatte zahlreiche Kisten Wasser und Limonaden gespendet. Zudem lieferte die Monster Energy Company 300 Dosen des energiefördernden Getränks „Espresso Monster".

„An diesem warmen Tag kam die Getränkespende wie gerufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich sehr über diese Aufmerksamkeit gefreut", sagt Pflegedirektorin Frauke Förster.

Unter dem Hashtag #expresshilfe unterstützte die Durstexpress GmbH systemrelevante Institutionen, Gruppen und Personen in der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie. Die Monster Energy Company brachte mit der Getränkespende ihren Dank für den unermüdlichen Einsatz der Pflegekräfte zum Ausdruck.

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