Die Balance wieder finden

Die störungsspezifische Spezialstation St. Anna bietet ein breites Behandlungsspektrum an. Von der Behandlung von Anpassungs- und Persönlichkeitsstörungen, posttraumatischen Störungen über psychosomatischen Erkrankungen und psychischen Erkrankungen vor und nach der Geburt.

Wir bieten unsere Behandlung bei folgenden Erkrankungen an:

Lebenssituationen, die als ängstigend, quälend, erschreckend empfunden werden, führen zu akutem oder chronischem Stress, aus dem sich psychische Symptome entwickeln können. Die am häufigsten auftretenden sind Angst und Sorge, Depressivität und führen zu Einschränkungen, die alltäglichen Lebensaufgaben zu meistern. Ziel der Behandlung ist es, die ursächlichen Stressoren zu erkennen, neue Konzepte der Problembewältigung zu aktivieren, das Selbstwertgefühl zu stärken und neue Bewältigungsmechanismen zu erlernen.

Unter Persönlichkeitsstörungen werden Schwierigkeiten verstanden, die mit dem Charakter eines Menschen zusammenhängen und seiner individuellen Art, der Welt, sich selbst und seinen Mitmenschen zu begegnen. Nach einem umfassenden Anamnesegespräch planen wir in Abhängigkeit und den Hintergründen Ihrer Persönlichkeitsstörung Ihren individuellen Therapieplan. Zentrale Elemente sind dabei psychodynamische Einzel- und Gruppentherapien. Diese Verfahren helfen dabei, die zugrunde liegenden Probleme und belastenden Erfahrungen zu verstehen und zu bearbeiten. Ein wichtiger Schwerpunkt sind die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten – deshalb ist Gruppenpsychotherapie besonders wichtig. Hier wird es möglich, miteinander die Probleme in der Beziehungsgestaltung zu erleben, zu reflektieren und zu lösen.

Wir bieten Therapien für Menschen mit posttraumatischen Störungen - schwerpunktmäßig Menschen mit Traumatisierung nach Gewalt oder aber nach sexueller Gewalt in den Familien - an.
Mit unserem speziellen Behandlungskonzept unterstützen wir Sie bei der Traumabewältigung, mit dem Ziel, die Folgen nach länger zurückliegenden traumatischen Ereignissen so integrierbar zu machen, dass Sie gut damit weiterleben können. Im Rahmen der Tagesklinik in Pankow können wir Ihnen zudem auch nach Ihrem stationären Aufenthalt eine Weiterbehandlung gewährleisten.Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit vielen ambulanten Therapeuten und dem Zentrum für Leben in Berlin.

Auf der Station St. Anna bieten wir unter anderem Behandlungsplätze für die Mutter-Kind-Behandlung an. Das Behandlungskonzept richtet sich an alle Mütter, die vor und nach der Geburt ihres Kindes an einer seelischen Belastung, z.B. einer Wochenbett-Depression, Angststörung leiden.

Wir unterstützen insbesondere die Förderung einer tragfähigen Mutter-Kind-Bindung, die Bearbeitung von Konflikten mit der Mutterrolle oder/und der veränderten Partnerbeziehung sowie die Wiederaufnahme bzw. Wiederaufbau von sozialen Kontakten.

Unser Behandlungskonzept ist in Berlin das einzige seiner Art, da es nicht nur die psychische Störung der Frau behandelt, sondern auch gleichzeitig mit dem spezifischen Verfahren der Video-Mikroanalyse, einer spezifischen Physio- und Ergotherapie für Mutter und Kind die frühe Beziehung zwischen Mutter und Kind fördert.

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein Vorgespräch zur Klärung des individuellen Hilfebedarfs. Bitte haben Sie Verständnis, dass das Baby nicht älter als 6 Monate sein sollte.

Nach eingehender Abklärung möglicher körperlicher Ursachen helfen wir Ihnen, den Zusammenhang zwischen chronischem Stress, psychischen und körperlichen Symptomen zu ergründen. Dabei gilt es, die Warnsignale des Körpers verstehen zu lernen und eine Balance zwischen den Anforderungen des Alltags und der Entspannung zu finden.

Unsere übergreifenden Therapie- und Beratungsangebote:

  • Achtsamkeitstraining
  • Angehörigen-, Paar- und Familiengespräche
  • Aromatherapie
  • Bewegungstherapie
  • Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Ergotherapie
  • Individuelle Diagnostik
  • Klangschalenbehandlung
  • Kognitives Training
  • Lichttherapie
  • Medikamentöse Therapie
  • Milieutherapie
  • Ohrakupunktur nach NADA-Protokoll
  • Physiotherapie
  • Psychoedukation
  • Rückenschule
  • Selbstsicherheitstraining
  • Sporttherapie
  • Stabilisierende traumaspezifische Behandlung bei komplexer PTBS
  • Stressbewältigungstraining
  • Training alltagspraktischer Fähigkeiten
  • Verhaltenstherapie
  • Wachtherapie

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